Walzenmeßgeräte
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Systemlösungen für die Walzenmeßtechnik

Meßwagen für Durchmesser von 100 - 2500 mm, je nach Genauigkeit mit und ohne Lineale

Batteriebetriebene Datenerfassungseinheit

Sensoren und direktanzeigende Auswertung

Simultane Temperaturmessung

Simultane Durchmesserbestimmung

PC-Software zu Auswertung, Protokollierung und Verwaltung

PC-Software zur statistischen Prozeßkontrolle

PC-Software für die Walzenwirtschaft

Software-Modul zum ASCII-Datenaustausch

Nachträgliche Ausrüstung von Maschinenmeßeinrichtungen an Schleifmaschinen

Beschreibung:

Das ISH-Walzenmeßsystem II ist ein modular aufgebautes System aus Hard- und Software, daß Ihnen die Möglichkeit bietet, Ihr Meßsystem angepaßt an den eigenen Bedarf zu konfigurieren.

Das System besteht in der Basis aus einem Meßwagen nach dem Prinzip einer Reiterlehre und kann im einfachsten Fall mit mechanischen Wegtastern zur Messung der Durchmesseränderungen ausgerüstet werden.

Meßuhr.jpg (65159 Byte)Der Meßwagen selbst ist in unterschiedlichen Größen erhältlich. Der derzeit kleinste Arbeitsbereich beginnt bei 100 mm Durchmesser und der größte Arbeitsbereich endet bei 2500 mm Durchmesser. Bei Wagen mit einem großen Arbeitsbereich wird optional ein zweiter Satz Lineale für den Einsatz bei kleineren Durchmessern geliefert, um die Handhabung des Systems zu erleichtern. Die Aufnahmevorrichtung für die mechanischen Wegtaster ist so beschaffen, das eine spätere Umrüstung auf alternative elektronische Systeme ohne mechanische Veränderungen am Wagen möglich ist.

Durch die Grundkonstruktion des Meßwagens ist eine optimale, selbstzentrierende axiale Ausrichtung gewährleistet. Für große Meßwagen oder unter ungünstigen Arbeitsbedingungen besteht die Möglichkeit, den Wagen an einen Kran anzuhängen. Im nächsten Ausbauschritt werden die mechanischen Meßtaster durch induktive Wegtaster mit analoger oder digitaler Anzeigeeinheit ersetzt.

 

 

 

 

Meßtaster.jpg (43603 Byte)Zusätzlich zu den Aufnehmern wird eine Anzeigeeinheit benötigt, die mittels einer Montageplatte auf die Halterung des Wagen aufgesetzt wird. Bei bereits vorhandener Auswerteeinheit ist die Montagevorrichtung auch einzeln erhältlich.

Wird eine elektronische Meßdatenerfassung gewünscht, ist eine Aufrüstung mit einem Datalogger zur Datenerfassung und Speicherung sowie eine PC-Software zur Konfiguration des Dataloggers und zum Laden der erfaßten Daten erforderlich. Hierzu wird ein Aufsatz auf den Meßwagen mit einer zusätzlichen Elektronik zur Vorverarbeitung der induktiven Wegtaster sowie der Akku-Spannungsversorgung der Vorverarbeitungselektronik und des Dataloggers benötigt.

 

 

 

 

 

 

Datalogger.jpg (63239 Byte)Die Wegmessung erfolgt je nach gewünschter Genauigkeit entweder über ein Reibrad oder über eine zusätzlich in dem Aufsatz integrierte Seilzugsensorik. Bei der Reibradlösung entfällt der Aufsatz und der akkubetriebene Datalogger wird direkt auf den Wagen gesetzt. Bei Verwendung der Seilzugsensorik wird die Verbindung zwischen Datalogger und Vorverarbeitungselektronik mittels eines speziellen Anschlußkabels erzeugt. Der Datalogger ist mit wenigen Handgriffen demontierbar und kann zur Konfiguration über einen handelsüblichen PC aus dem mitgelieferten Netzteil versorgt werden.

Für die Auswertung der Daten wird eine Kopplung über die RS232C zu einem PC-AT-kompatiblen Auswerterechner hergestellt. Die Meßdaten werden übertragen, in eine SQL-Datenbank eingetragen und auf dem Datalogger automatisch gelöscht. So ist eine vollständige Entkopplung von Messung und
Auswertung gewährleistet. Der Datalogger kann je nach Walzenlänge und Meßstellenabstand mehrere Meßreihen aufnehmen und bis zum Transfer speichern (ca. 14.000 Stützstellen). Bei einfacher Profilmessung, einer Walzenlänge von 2400 mm und einem Stützstellenabstand von 2 mm können > 11 Messungen ohne zwischenzeitlichen Transfer zum Auswerterechner gespeichert werden.

 

 

PC-Kopplung.jpg (53615 Byte)

Die Datenbank-Software erfasst neben den derzeit erforderlichen Grunddaten zur Identifikation eine Walze, eine Anzahl von Daten für die weitere statistische Verarbeitung in einem SPC-Modul, das sich derzeit in Vorbereitung findet. Die Datenbank selbst ist eine netzwerkfähige SQL-Datenbank, die jederzeit erweitert werden kann und eine definierte Schnittstelle für andere Programme zur Verfügung stellt. Für die spätere Verarbeitung in einem Walzenwirtschaftsprogramm ist die Struktur so aufgebaut, dass jede Walze nur einmal vorkommen kann und somit auch Langzeit- oder Lebenslaufverwaltungen möglich werden.

Die Konfiguration des Dataloggers zur Aufnahme der Stammdaten der zu messenden Walzen sowie die Auswertung der gemessenen Daten erfolgt unter MS-Windows. Die Software kann auf jeden PC-AT-kompatiblen Bürorechner (ab 486) installiert werden.

Das Basispaket besteht aus einer Datenbank-Software zum Anlegen der Walzenstammdaten wie z.B. Hersteller, Material, Sollkurve, Länge etc., einer Transfer- Software zum Konfigurieren des Dataloggers mit den Stammdaten sowie zum Laden der Meßdaten und einer Auswerte-Software zur Protokollierung und Analyse der Meßdaten.

Die Auswerte-Software umfasst alle Funktionen der Walzenprotokollierung und Analyse von Schleif- und Verschleißuntersuchungen. Im Vordergrund steht die Betrachtung einer gemessenen Walze im Vergleich zu ihrer Sollkurve. Die jeweilige Differenz- oder Fehlerkurve wird gleichzeitig dargestellt. Für die gezielte Betrachtung einer Kurve stehen Funktionen zur Ausschnittvergrößerung und zum Abfahren der Kurve mit gleichzeitiger Darstellung der einzelnen Meßstelle zur Verfügung.

Zur Kompensation von Schleiffehlern kann die gemessene Kurve in horizontaler und vertikaler Richtung verschoben und gedreht werden. Diese Operationen sind auch in einem beschränkbaren Bereich möglich. Zusätzlich sind Funktionen zum Spiegeln der Referenzkurve und zum Darstellen von Fehlerkurven erster und zweiter Ordnung nach DIN sowie Darstellung der Meßreihe als Liste integriert.

Speziell für Walzen mit Bombierungskurven höherer (>2) Ordnung stehen Funktionen zur Paarung von Walzen, Ermittlung der Gesamtbombierung sowie zum Verschieben der Walzen (SMS CVC-Technik) zur Verfügung.

Zur Beurteilung des thermischen Verhaltens lässt sich mit einer ergänzenden Hardware-Option auch der thermische Crown darstellen. Zur weiteren Verarbeitung in Fremdprogrammen können sowohl die Grafiken wie auch die Meßreihen ins Windows-Clipboard kopiert werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Meßreihen in einem von den meisten Tabellenkalkulationen einlesbaren Format zu exportieren.

Die integrierte Hilfestellung entspricht weitestgehend dem Benutzerhandbuch und ermöglicht so eine einfache Handhabung der Software. Zur Druckerausgabe stehen alle MS-Windows üblichen Treiber- und Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung.

Kundenspezifische Anpassungen sind nach entsprechender Absprache möglich. Hierzu gehört auch die Anpassung der Protokolle mit ergänzenden hausüblichen Informationen sowie das Einbringen von Logos etc. Software-Module zur Auswertung von Zylindrizität, Rundheit und Rundlauf sind in Vorbereitung.

Technische Spezifikation:

Meßwagen und Sensorik (*)
Axiale Ausrichtung des Meßwagens: automatische Zentrierung durch mechanische Konstruktion des Meßwagens
Bombierung
Meßbereich: +/- 3 mm, Genauigkeit +/- 3 µm
+/- 5 mm, Genauigkeit +/- 8 µm
Wiederholbarkeit: +/- 2 µm
Auflösung: 1 µm
Längenmessung (Seilzug und Reibrad)
Meßbereich: < 10.000 mm
Meßfehler Seilzug: +/- 0,2 % v.E.
Meßfehler Reibrad: +/- 1% v.E.
Wiederholbarkeit: = max. Meßfehler
Auflösung: 1 mm
Temperaturmessung (*)
Meßbereich: 0 - 100 °C
Wiederholbarkeit: +/- 0,5 °C
Auflösung: 0,1 °C
Genauigkeit: 2°C
Datalogger (*)
bis zu 20 Walzenstammdatensätze < 14.000 Meßstellen absolut
LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung
Kurzhubtasten
Anschluß zur Kopplung an den Vorverarbeitungsaufsatz (*)
RS232C mit Sonderanschluß und Kabel zur PC-Kopplung
Neben den Messaufgaben stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
Kalibration und Linearisierung der induktiven Wegtaster
Kalibration der Wegmessung
Kalibration der Temperatursensorik (*)
Anzeige des freien Speicherplatzes
Anzeige der Stammdatensätze
Temperaturbereich: 5 - 50 °C
Luftfeuchtigkeit: - 84 %, rel., nicht kondensierend
Schutzart: IP54
Betriebsspg.: 9 VDC (6 Babyzellen), ausreichend
für einen Meßeinsatz von 1h,
zusätzl. Anschluß für das mitgelieferte Netzteil
PC-Software zur Stammdatenverwaltung und Auswertung (*)
Auswerte-Software mit Funktionen zur Darstellung und Protokollierung von Walzenmeßdaten, Manipulation der Meßdaten, Auswertung von Walzpaaren mit Verschiebung der Walzen in horizontaler Richtung sowie Funktionen zum Zoomen, zur Darstellung von Einzelwerten, Auflisten der Meßwerte und Datenexport im ASCII-Format.
Stammdatenverwaltung mit Adress-, Material-, Referenz-, Einzelwalzen-Stammdatenverwaltung für die Konfiguration des Dataloggers und die Meßprotokollgenerierung sowie Verwaltung der erfassten und gespeicherten Meßdaten. Zum Lieferumfang der Stammdatenverwaltung gehört eine SQL-Datenbanklizenz mit der Möglichkeit der Kopplung von Fremdsystemen.
Transfer-Software zur Konfiguration des Dataloggers mit Referenzdaten sowie zum Laden der Meßdaten auf den Auswerterechner.

Anforderung an den Auswerterechner:

PC-AT-kompatibel, 486/33 oder besser
VGA-Auflösung
8 MB Hauptspeicher
10 MB verfügbare Kapazität der Festplatte
1 freie RS232C-Schnittstelle zum Anschluß des Dataloggers
MS-Windows 3.1 oder 3.11

Lieferumfang Grundgerät:

Meßwagen mit mechanischer Meßuhr
Lineale mit Halterung der Meßtaster
1 Satz Meßschneiden

Erweiterung:

Elektrische Messung der Bombierung mit analoger oder digitaler Anzeige
Elektronische Erfassung der Meßdaten mittels Datalogger incl. PC-gestützte Stammverwaltung und Walzenauswertung
Integrierte Temperaturmessung
SPC mit Verschleißanalyse und Auswertung nach DIN(**)
Walzenwirtschaftsprogramm (**)

Sonderzubehör:

zusätzlicher Satz Lineale
Datenexport für Schleifmaschinen
zusätzliche Meßschneiden
kundenspezifische Temperaturfühler sowie alle kundenspezifischen Änderungen auf Anfrage.

(*) je nach Ausstattung
(**) Produkt in Vorbereitung

 

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